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Design fr dein Herzensbusiness

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Tina Fasshauer

Creator Story – Tina Fasshauer

Was ist Dein Herzensbusiness?

Genussplattformen in die Welt zu bringen.

Ich persönlich habe den Sinn meines Lebens gefunden, in dem ich sinnvolles Essen, achtsame Momente und erholsame Orte erschaffe.

Dies bedeutet, ich kreiere einen bestimmten Raum, in denen Menschen den Alltag vergessen können, abschalten und genießen.

Einerseits mache ich das ganz stationär in meinem kleinen Café „Wenn ich mal gross bin…“ in Brandenburg an der Havel.

Meine zweite Plattform sind Retreats und Workations die ich innerhalb eines Jahres anbiete um Menschen die Möglichkeit zu erschaffen rauszukommen und aufzutanken. Dies organisiere ich selber oder begleite es als Privatköchin.

Die dritte Plattform ist ein Kochbuch, welches ich gerade entwickle und was demnächst das Licht der Welt erblicken wird.

Alle einzelnen Komponenten zusammen bilden dann das Gerüst: die Genussplattformen.

 

Was hat Dich dazu inspiriert, Dich selbstständig zu machen?

Ich habe immer gemerkt, dass in mir Ideen ruhen, wachsen und raus möchten. Ich war lange in einem Angestelltenverhältnis (für das ich heute sehr dankbar bin) und mir ist bewusst geworden, dass ich, um meine Ideen sichtbar werden zu lassen, fokussierter an ihnen arbeiten muss.

Und somit habe ich begonnen, mich mit dem Thema Selbstständigkeit zu beschäftigen, mich mit Menschen zu unterhalten, die dies leben und habe schon nach kurzer Zeit nicht nur Gefallen gefunden, ich fand es sinnvoll und mein Bauchgefühl hat geschrien: Tina, dass ist dein Weg.

Ich kann heute sagen, dass die Inspiration entstanden ist durch Vorbilder anderer selbstständiger Menschen sowie durch den inneren Drang meine Ideen zu zeigen.

 

Wie bist du zu Deiner Business-Idee gekommen?

Mein Opa war Bäckermeister und ich schon lange verliebt in den Berufszweig Gastronomie. Ich habe viele Sternerestaurants nicht nur von Innen gesehen, sondern auch lange hinter den Kulissen gearbeitet. Das Eingeständnis, dass dieser Job meine Berufung ist, hat etwas auf sich warten lassen, dann kam es aber in vollen Zügen, als ich das erste Mal spontan auf einem Retreat in den Bergen Österreichs kochen wollte und in einer Coachingsession die Frage gestellt wurde: „Was ist deine Mission in der Welt?“.

Und dann, ab Mai 2018, gingen die Überlegungen los, wie ich alle (ich bin typischer Scanner) Ideen in einen Businessplan unterbekommen kann. Ich merkte schnell – das funktioniert nicht und so arbeitete ich an einzelnen Ideen.

Dadurch entstand das Leben der Privatköchin, die in andere Länder reist um dort zu kochen, dann kamen die ersten Versuche als Autorin von Kochbüchern und dann die Eröffnung von „Wenn ich mal gross bin“.

Es war ein Prozess, der mich begleitet hat und die Idee ist nur langsam an die Oberfläche gekommen, dann aber aus vollem Herzen.

 

Was war der größte Struggle in Deiner bisherigen Business-Laufbahn?

Ehrlich? In die Umsetzung zu gehen. Wieviele Businesspläne, Präsentationen fand ich auf meinem Rechner. Mit wie vielen Menschen habe ich über das „Was wäre wenn …“ gesprochen und wie viele endlose Abende wurden gefüllt mit dem Ausmalen der Idee eines Restaurants.

Der größte Struggle war es zu tun, anzufangen und durchzuhalten.

Immer wieder aufzustehen und neu zu überlegen. „Gescheiterte“ Ideen nicht als Problem anzusehen, sondern als Aufgabe des Universums es wieder und wieder zu versuchen.

Und noch ehrlicher?

Auch heute gibt es noch die Momente in denen ich wieder struggle und zweifle. Aber sie werden weniger, mit jeder Reise, mit jedem Gast und jeder neuen Idee.

 

Und wie konntest du die Struggle meistern bzw. was konntest Du aus Ihnen lernen?

Es als Aufgabe sehen, als Test und weiter machen. Umdenken, neudenken, hinterfragen und mit anderen kommunizieren.

Ich habe gelernt nicht einfach hinzuwerfen und den Kopf in den Sand (oder unter die Bettdecke) zu stecken, wenn Dinge nicht funktionieren wie sie sollen, sondern sie zu hinterfragen, mit anderen zu sprechen und Meinungen einuzuholen.

Und ganz wichtig für mich: In das Vertrauen gehen, dass dies genau mein Weg ist. Und der ist nun einmal nicht gradlinig –wäre ja auch langweilig.

 

Welchen Ratschlag hättest Du bevor und/oder am Anfang Deiner Selbstständigkeit gebraucht?

Ich habe ihn bekommen, viele, unzählige Male:

„Tina, vertrau dir, vertrau deiner Idee und gib all diesen Dingen Zeit.“

Mir wurde einmal gesagt: Mit Liebe Geduld und sinnvoller Arbeit kommt man Stück für Stück seinem Ziel näher und so ist es auch.

Ich wollte immer alles. Nicht nur auf einmal sondern jetzt sofort. Ich habe mich oft schlecht gefühlt, wenn andere schneller waren, weiter und ich nicht hinterherkam, etwas nicht verstand und mich dann lieber in die Prokrastination gestürzt habe.

Heute weiß ich, dass Dinge ihre Zeit brauchen, es sinnvoll ist Entwicklungen genau zu hinterfragen und Meinungen einzuholen.

Ich rate heute auch allen, die mich nach meinem Weg fragen: Vertrau dir und gib den Dingen die nötige Zeit, die bedingungslose Liebe und die genaue Aufmerksamkeit, welche sie benötigen.

 

Erzähl uns 3 Dinge über Dich, die die wenigstens wissen:

Was für eine schöne Frage… ich muss überlegen:

1. Ich wurde in meiner Ausbildung aus der Küche geworfen (nach zwei Tagen) mit dem Satz des Küchenchefs: „Tina, die Küche ist nichts für dich und wird nie was für dich sein.“

In meiner Ausbildung als Assistenz für Hotel-, Gastronomie- und Tourismusmanagement war dies nicht wirklich förderlich. Erfolgreich abgeschlossen habe ich die Ausbildung trotzdem.

2. Nach dem Ende einer langen Beziehung Mitte meiner 20er Jahre habe ich viel Prosecco getrunken und noch mehr Rotwein. Nachts saß ich dann oft am Rechner und habe Texte geschrieben, an die ich mich am nächsten Morgen nur lückenhaft erinnerte. Daraus entwickelte sich ein schöner Blog, der den Namen trug „Prosecco auf Rotwein.“ Nie veröffentlicht, aber eine schöne Erinnerung.

3. Ich habe als Kind sehr oft bei meinen Großeltern gewohnt, in einem Dorf, welches die wahnsinnige Einwohnerzahl von 362 trug. Ich war von 24 Stunden gefühlt 20 draussen, mit dem Rad, auf Feld und Wiesen. Und einmal kamen meine Freundin und ich auf die Idee Fußball zu spielen, so richtig wie die coolen Jungs. Wir suchten uns ein Feld weit weg, damit uns niemand sah und übten.

Nach ein paar Stunden gingen wir nach Hause und mein Opa schrie auf und steckte mich, schneller als ich sehen konnte, in die Badewanne. Es war ein Jauchefeld und wir haben gestunken wie ein Iltis. Drei Tage saßen meine Oma und mein Opa mit Nasenklammern am Esstisch, den Rest war ich draußen um auszulüften.

 

Ein Blick in die Glaskugel: Was können wir in Zukunft von dir erwarten?

Ich habe viel vor und wie schon immer hätte ich es gerne. Aber step by step wird alles entstehen, wenn es an der Zeit ist.

Ich baue gerade an meinem Kochbuch ebenso wie an meiner Mitgliederplattform, damit Besucher sich einzelne Rezepte, Tipps rund um das Thema Genuss (und den Verzicht mit Fasten) und Videos runterladen können.

Ein weiterer Laden ist auch schon im Planung und auch wenn noch keine Location gefunden wurde, schenke ich im Kopf schon den perfekten Tee dem Gast an Tisch 1 aus.

 

Welche Tipps kannst Du den Lesern geben?

  1. Aus einer Speisekarte mit 100 Gerichten kann nicht jedes Einzelne perfekt sein. Und so ist es auch bei Köchen. Wenn du gerne Koch bist und eine Leidenschaft hast, dann werde darin Experte. Probiere nicht in anderen Dingen perfekt zu sein (zum Beispiel Zubereitung von Fleisch) wenn du eigentlich eine Königin in der Zubereitung von Gemüse bist.
  2. Gehe essen und teste. Sei offen für neue Arten der Ernährung und probier alles selber aus. Empfehle nie ein Gericht, ein Restaurant, was du selbst nicht besuchst oder getestet hast.
  3. Investiere in deine Gesundheit. Gerade in der Küche stehst du viel, bist unter Stress oder musst viel tragen. Yoga, gute Schuhe, ein ausgleichendes Hobby und eine eigene, ausgewogene Ernährung sind unerlässlich.

 

…stay tuned – bald gibt es den 2.Teil des Interviews!

 

TINA FASSHAUER

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