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Design fr dein Herzensbusiness

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Su Kahpunkt

Heute interviewe ich mich mal selbst, damit ihr auch einen Einblick bekommt, wer hinter alldem steckt und mich besser kennen lernen könnt 🙂

 

Was ist mein Herzensbusiness?

Mein Herz schlägt für verschiedene Herzensprojekte. Eins davon ist der Aufbau von HEY CREATOR! – eine Plattform, um dir einerseits Sichtbarkeit und Reichweite mit Dienstleisterlisten, Gastbeiträgen und den Creator Stories zu schenken und dir ein Netzwerk zu bieten – und natürlich Tipps und Anregungen für deinen Businessalltag und dein Mindset. Andererseits um dich auf dem Weg der Selbstfindung und Selbstverwirklichung zu begleiten. Hier ist immer etwas zu tun, da die Plattform in den Startlöchern steht und dann stetig wächst und nach und nach viele neue Features dazu kommen.  

Mit meinem Grafikdesign-Business bin ich damals gestartet. Allerdings habe ich das aktuell so gut wie auf Eis gelegt und lebe meine Leidenschaft für Design momentan in dem Aufbau meiner eigenen Projekten aus. Nur hier und da nehme ich noch Aufträge an. Du kannst mich gerne anfragen, wenn du in ein ganz persönliches Design investieren möchtest, dass deine Leidenschaft & Energie ausstrahlt, eine authentische Marke repräsentiert und deine Wunschkunden anspricht.

Dann liegt mir aktuell noch eines sehr am Herzen – ein Mindful Business Journal/Kalender. Den wollte ich eigentlich schon 2020 raus bringen und rede schon seit Monaten davon, doch hat mich vor allem die Corona Zeit etwas verunsichert, weshalb ich nun überlege den Kalender erst im Herbst 2021 rauszubringen. Aber noch steht gar nichts fest und alles ist möglich 😉

 

Was hat mich dazu inspiriert, mich selbstständig zu machen?

Ich habe schon sehr früh mit der „normalen“ Arbeitswelt gehadert, auch wenn ich nur Ferien- oder (Werk-)Studentenjobs oder einige Monate Praktika hatte. Ich habe jedes Mal gedacht „Oh Gott, ich will das einfach nicht mein Leben auf dieser Weise…“, habe mich immer unwohl gefühlt, bin immer mit Bauchschmerzen zur Arbeit gegangen (auch wenn es easy peasy war und an für sich ein gutes Arbeitsklima herrschte) und war jeden Tag so erschöpft, dass mir während der Arbeit die Augen zufielen und ich abends immer früh im Bett lag. Ich hatte damals sogar ein Blutbild machen lassen, weil ich lange dachte mit mir stimmt körperlich etwas nicht, allerdings war alles bestens.

Ich sauge leider die Stimmungen der anderen Personen und die Atmosphäre in einem Raum gerade zu auf, bin zu hochsensibel und zu emphatisch, um mit voller Energie durch den Arbeitsalltag mit anderen Personen zu kommen. Außerdem sehe ich tatsächlich absolut keinen Sinn darin zu arbeiten, um andere Personen reich zu machen, bzw. für deren Träume zu arbeiten. Für andere klappt das super (außerdem braucht jedes Unternehmen nunmal Mitarbeiter und die Gesellschaft sowieso und ich selbst habe auch freie Mitarbeiter), ich habe aber früh gemerkt, dass es für mich persönlich nicht der richtige Weg ist um Erfüllung zu erfahren. Und – Hand auf’s Herz – ich habe auch einfach ein großes Autoritätsproblem (Hand hoch, wer noch?). Ich bin Personen gegenüber, die über mir stehen, extrem verunsichert und lasse mir gleichzeitig ungern Sachen vorschreiben.

Als ich dann Anfang 2018 in Bangkok saß und die 6 Monate fast rum waren, in der ich mal „digitale Nomaden“-Luft schnuppern wollte, und mir deutsche Jobanzeigen durchlas war DER Moment gekommen. Ich war verzweifelt, ich wusste ich will das alles nicht was da so toll angepriesen wurde und mir wurde klar es besteht gar keine andere Möglichkeit für mich als in die volle Selbstständigkeit zu starten, um glücklich zu sein. Also machte ich mit meinem Grafikdesign-Business, dass ich in Asien aufbaute, in Deutschland weiter.

 

Wie bin ich zu meiner Business-Idee gekommen?

Bis ich meine Business-Idee formuliert hatte verging eine lange Zeit, geprägt von Selbstzweifel und Verzweiflung. Ich dachte sehr lange ich kann rein gar NICHTS womit ich mich selbstständig machen könnte. Ich habe mich viel mit dem digitalen Nomadentum beschäftigt, habe Kurse und Bücher gelesen (z.B. die Rise Up & Shine Uni von Laura Malina Seiler, Conni Bisalski’s Buch) und mich einfach viel mit Selbstfindung beschäftigt, bis mir klar wurde was ich:

  1. ganz gut kann,
  2. gerne tue,
  3. womit ich Probleme lösen kann und
  4. auch noch Geld mit verdienen kann.

Und dann wurde es mir klar – ich liebe Design und habe immerhin schon etwas Erfahrung darin, auch wenn mir der Prozess z.B. eines Logodesigns oder von Printprodukten noch nicht so geläufig war. Ich hatte ja immerhin ein einjähriges Vorstudium an einer Kunstschule, habe Medieninformatik und dann Digital Online Marketing studiert und mich auf UX-Design spezialisiert und bin auch zertifizierte UX-Designerin. Ich liebe es anderen mit meinen Designs helfen zu können und zudem auch noch Frauen, die quasi in der selben Position waren wie ich: eine erfolgreiche Selbstständigkeit starten.

 

Was war mein größter Struggle in meiner bisherigen Business-Laufbahn?

Ganz dicke Selbstzweifel – immer und immer wieder. Vor der Selbstständigkeit und beim Start, da gerade von der Familie starker Gegenwind kam und auch zwischendurch immer wieder. Mal läuft ein Auftrag nicht so wie erwartet, man muss Zusammenarbeiten abbrechen, man schafft nicht so viel oder auf die Art und Weise wie man es sich gewünscht hätte und dann guckt man noch viel zu viel nach rechts und links und lässt sich verunsichern und redet sich selbst und die Erfolge klein.

 

Und wie konnte ich diesen meistern bzw. was konnte ich daraus lernen?

Immer wieder die eigene Mitte finden, die bisherigen Erfolge erkennen und würdigen, sich immer wieder sagen, dass jeder seinen eigenen Weg geht und man so wie man ist und was man tut genau richtig in dem Moment ist. Alles kommt mit der Zeit, man entwickelt sich immer weiter und der Weg von anderen muss nicht der eigene sein. Ich erschaffe mir meinen Erfolg auf meine Weise und ganz individuell. Das habe ich mir durch Übungen immer wieder vor Augen geführt.

 

Welchen Ratschlag hätte ich vor oder am Anfang meiner Selbstständigkeit gebraucht?

Einfach mal machen!

Nicht so lange überlegen, nicht noch dies und das „können müssen“ oder „wissen müssen“, sondern einfach los gehen und ausprobieren. Es kann ja erst mal nichts passieren. Man merkt nur sehr schnell dass es tatsächlich funktioniert, hier und da verbessert man sich, lernt dazu, verbessert sein Angebot, seinen Auftritt und dann kommt ein Wunschkunde nach dem anderen.

 

Ich erzähle dir 3 Dinge über mich, die die wenigstens wissen:

01 Ich schaue gerne YouTube Videos von einem japanischen Hundefrisör bevor ich schlafen gehe (und seit neustem Teppich-Reinigung – der Hit!).

02 Ich ekel mich abartig vor Putzschwämmen und -lappen. Igittigitt – da meldet sich gleich mein Lippenherpes.

03 Ich war noch nie auf einem Konzert und nur ein einziges Mal in einer Disco. Und ich habe auch nicht das Gefühl etwas verpasst zu haben. Es ist mir schlicht zu laut und zu viel los.

 

Ein Blick in die Glaskugel: Was könnt ihr in Zukunft von mir erwarten?

Oh, das kann wahrscheinlich selbst die Glaskugel nicht wissen. Ich hab ganz ehrlich keinen Plan – ich mache worauf ich Lust habe und das kann in einem Jahr eine Mode-Linie sein oder handbemalte, getöpferte Tassen oder ein „Wut-Raum“ sein, in dem du mit Schläger und Keule diverses Mobiliar zertrümmern kannst. Ganz ehrlich.. in meinen diversen Notizbüchlein stehen Projekt-Ideen für 3 Menschenleben drin. Ich werde jedenfalls immer irgend etwas als nächstes vorhaben.

Was ich allerdings ganz fest vorhabe ist das Designen und Produzieren eines Mindful Business Journals/Kalenders. Soweit kann ich schonmal in die Zukunft schauen. Der WIRD kommen 🙂 Alles andere wird eine Überraschung.

 

Experten Tipp – kurz & knackig:

Lege schon am Anfang eine gewisse Farbpalette und 2-3 Schriftarten fest, um dein Wiedererkennungswert zu steigern und von Anfang an aufzufallen.

Kenne deine Zielgruppe genau, erarbeite dir einen Wunschkunden und richte dein Angebot, deinen Auftritt und all deine Businessentscheidungen danach aus.

 

Komm in den Creator Circle auf www.hey-creator.de oder werde Teil durch eine Creator Story oder ein Gastartikel (der Blog mit Themen zum Businessaufbau/-alltag, Selbstfindung und Selbstverwirklichung ist demnächst online).