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Kennst du wirklich deine Zielgruppe? Wenn nicht, wird es dringend Zeit!

Wie finde ich meine Zielgruppe (wohl eher: wie findet meine Zielgruppe MICH) und wieso brauche ich eine Zielgruppenanalyse und eine Persona?

 

Für dein Business ist es wahnsinnig wichtig, deine Kunden zu kennen – deine Zielgruppe. Und auch, sie zu analysieren. Du musst deine potenziellen Kunden genau kennen, wenn du ihnen etwas verkaufen möchtest. Ziehe nicht die falschen – oder gar gar keine – an!

Das gilt für deine Webseite, Blog, Print-Produkte, deine Social-Media-Accounts oder auch für deinen Podcast oder E-Book.

Deine Webseite generiert kein Traffic? Deine Produkte und Dienstleistungen verkaufen sich nicht?

Dann wird dein Angebot entweder gar nicht gefunden oder an den falschen Orten von den falschen Personen.

Wohl keine Metzgerei wird Kundschaft gewinnen können, wenn sie in einem veganen Supermarkt Flyer auslegt. Selbst mit Rabattgutscheine nicht.

Also, sei sorgsam bei deiner Zielgruppenanalyse und checke lieber noch einmal, ob du tatsächlich deine Wunschkunden anziehst oder ob dich eine erneute Zielgruppenanalyse eher zum gewünschten Ziel bringt.

 

Was ist nun eigentlich eine Zielgruppe?

Eine Zielgruppe ist eine Gruppe an Personen mit gleichen Merkmalen – vor allem was die Vorlieben und Bedürfnisse angeht. Merkmale können Alter, ggf. Wohnort, Bildung, Einkommen, ggf. Familienstand,u.s.w. sein. Für diese Gruppe löst du bestimmte Probleme oder befriedigst deren Bedürfnisse.

Dein Brand-Design, deine Ansprache, deine Bildsprachen, deine Texte – einfach dein gesamter, ganzheitlicher Auftritt muss diese Zielgruppe ansprechend finden. Deshalb ist auch für mich als Brand-Designerin so wichtig zu wissen, wer genau die Zielgruppe meiner Kunden ist. Ich stimme alles absolut auf die Zielgruppe ab. Damit sie sich „bei dir“ wohl fühlen, passende Gefühle geweckt werden, sich angesprochen fühlen und schlussendlich deinen Umsatz steigern.

So wird deine Zielgruppe, deine Wunschkunden dich finden, ohne dass du sie suchen musst. Daher lohnt sich eine genaue Zielgruppenanalyse.

 

Zielgruppendefinition

WEN willst du mit deinem Angebot ansprechen? Wie stellst du dir deinen Wunschkunden vor?

Wie du deine Zielgruppen nicht benennen solltest:

Deine Zielgruppe sind nicht einfach nur Eltern, oder Mütter, Kinder, Großeltern, Teenager, Studierende, Veganer, Fitnessbegeisterter, etc. Sie sind SO VIEL mehr. Das musst du verstehen und herausfinden.

 

Was für genaue Merkmale haben sie denn?

  • Alter
  • Geschlecht
  • Familienstand
  • Glaube
  • Nationalität
  • Bildung
  • Beruf
  • Einkommen
  • Charakter
  • Werte
  • Einstellung
  • Lifestyle
  • Mediennutzung
  • Gerätenutzung (Smartphone, Tablet, Desktop)
  • Kaufverhalten
  • Was für Probleme haben sie?
  • Welche Bedürfnisse?
  • Einkaufsort/-plattformen (Du erreichst deutlich mehr, wenn du dich auf die „wenigen“ Orten fokussierst, in denen deine Zielgruppe wirklich zu finden ist.)
  • Einkaufsfrequenz

 

Schau die nun deine Zielgruppenbeschreibung noch einmal genauer an und versuche noch detaillierter zu werden. Je präziser deine Zielgruppe wird, desto besser.

Wo halten sie sich auf? Wo kann ich sie ansprechen? Wie spreche ich sie am besten an? Was machen sie in ihrer Freizeit?

Aus der Zielgruppendefinition ergeben sich dann auch schon erste Anforderungen. Beispielsweise zur Kundenansprache (manche Gruppen solltest du z.B. mit „Du“ und nicht mit „Sie“ ansprechen) oder wo du dein Produkt am besten verkaufen oder bewerben kannst. Auch, ob deine Zielgruppe technikaffin ist oder nicht, spielt eine Rolle (beispielsweise bei einer App-Erstellung oder einer Online-Plattform).

 

Warum viele ihre Zielgruppe nicht richtig analysieren möchten

„Wenn ich meine Zielgruppe so krass einschränke, verkaufe ich doch nichts mehr.“

„Ich möchte mein Angebot aber so vielen wie möglich anbieten, dann verdiene ich mehr.“

„Wenn ich ein Produkt/Dienstleistung entwickele, weiß ich doch, wer meine Zielgruppe ist.“

 

Falsch. Falsch. Falsch. Tut mir leid.

 

Wer versucht, jeden zu erreichen, erreicht am Ende niemanden.

 

Versucht man o viel wie möglich anzusprechen, wird dein Angebot und Aussagen sehr schwammig – und am Ende fühlt sich im schlimmsten Fall niemand angesprochen. Lieber zielgenau mit offenen Augen feuern, anstatt blind wild rumzuballern. Langfristig wirst du so viel häufiger, beziehungsweise NUR deinen Wunschkunden anziehen. Du sparst dir einen Mengen Aufwand, kannst deine Energie exakt bündeln, voll auf deine Zielgruppe eingehen und sie wird dich viel, viel leichter finden. Sie werden dich so viel eher als Experten auf diesem Gebiet sehen, Vertrauen zu dir aufbauen und dein Angebot schätzen und in Anspruch nehmen.

Und nein, leider wissen die wenigsten, nur weil sie ein Angebot entwickeln, wer -genau- ihre Zielgruppe ist. Da kommt dann meist nur so etwas raus wie „Meine Zielgruppe sind Eltern“. Und das ist einfach fatal für all deine Business-Entscheidungen.

Du musst unbedingt wissen ob sie denn beispielsweise frisch gewordene Eltern sind. Oder doch Eltern von Teenagern? Oder gar von erwachsenen Kindern? Mit Einzelkind oder Großfamilie? Kümmert sich eher die Mutter oder der Vater hauptsächlich um den Nachwuchs? Sind sie im absoluten Sparmodus oder doch eher mit hohem Einkommen? Und so weiter.

 

Aber bitte nur Wunschkunden

Bei der Zielgruppenanalyse hast du außerdem die Möglichkeit (und das empfehle ich dir von Herzen) deine Zielgruppe von Personen(gruppen) abzugrenzen, mit denen du aus verschiedensten Gründen nicht zusammen arbeiten möchtest.

Ich möchte beispielsweise keine unfreundliche, genervte und unmotivierte Unternehmerinnen und Unternehmer anziehen, die mich nicht respektieren, wertschätzen, mich nur als „Pixelschubser“ sehen und mir keinen kreativen Freiraum lassen, um ihnen wirklich ein passendes Design zaubern zu können.

Ich ziehe Kunden (bevorzugt Kundinnen) an, die für ihr Business/Projekt brennen und ihr Herz in ihr Business stecken. Die sich dafür interessieren, wie sie das beste aus ihrem Auftritt rausholen können und mit mir gemeinsam ihr Design entwickeln wollen – auf Basis gegenseitiger Wertschätzung und Respekt.

 

Welche Vorteile hat eine Zielgruppenanalyse?

Du ziehst deine Wunschkunden, mit denen zu nur zu gern zusammenarbeiten würdest, magisch an und sortierst gleichzeitig diejenigen aus, die du dir nicht als Kunden wünschst und die Chemie nicht stimmt.

Du kannst zielgerichtet dein Angebot, deinen gesamten Auftritt und deine Marketing-Strategie ausrichten und sparst so auch Budget ein. Außerdem erlangst du mit einem zielgerichteten Angebot einen Expertenstatus, Vertrauen und Seriosität und schlussendlich generierst du so mehr Umsatz.

 

 

Weiter im Thema geht es hier:

Methoden, wie z.B. eine Personaerstellung, um dich noch besser in deine Zielgruppe hinein zu versetzen. Hier geht’s zum passenden Blogartikel (COMING SOON).

 

Tipps zum Schluss:

Dein Angebot wird sich mit der Zeit verändern, deshalb prüfe es regelmäßig und stimme erneut darauf deine Zielgruppe ab.

Lerne deine Zielgruppe bis ins kleinste Detail kennen. Suche sie wenn möglich in deinem direkten Umfeld als reale Personen und unterhalte dich mit ihr.

 

So, nun wünsche ich dir viel Spaß dabei, deine Zielgruppe besser kennen zu lernen! Wenn du lieber Hilfe dabei möchtest, melde ich gerne bei mir. Ich biete auch meine Unterstützung inkl. Work-Booklet und Persona-Vorlage an. Zum Angebot >>

 

Alles Liebe,

Su

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